PRODUKTIONEN IM METROPOLIS

Annamirl van der Pluijm

(Gent)
"Solo M" & "Solo P"
Nach Arbeiten mit Jan Fabre und Reinhild Hoffmann entwickelt Annamirl van der Pluijm ihre eigene Bewegungssprache. Ihre Solostücke - bilderstürmerisch, hochvisuell, stilvoll und von überbordendem Temperament - bringen eine elektrisierende Künstlerin zum Vorschein. "Solo M" ist eine ausdrucksstarke Hommage an Martha Graham. Für "Solo P" fand sich Inspiration bei Anna Pavlova.
Latrinité (Gent)
"Dansé donsé dan dan"
Latrinité, ein wildes, komisches Trio mit Macho-Energie. Die Musik der rasanten Vorstellung reicht von THE WHO und LED ZEPPELIN bis zu STRAWINSKYS "Sacre de Printemps". Weder Titel noch Show folgen irgendeiner Logik. Dansé donsé dan dan ist wie Nitroglycerin. Der einzige Unterschied: es amüsiert mehr als es schmerzt.
SA 5. & SO 6. Juli
21.00/Metropolis

Vera Mantero

(Lissabon)
"Una misteriosa Coisa, disse o.e.e.cummings" & "Para enfastiadas e profundas tristezas"
Lissabon ist heute ein künstlerischer Vulkan. VERA MANTERO transformiert diese Energie in ein Künstlertum, das die Form von Tanz und Theater radikal in Frage stellt. Sie ist eine charismatische Darstellerin mit großem Interesse für das Sonderbare und das Aufreizende. Kein Wunder, daß Nijinski, Beckett und Josephine Baker sie inspirieren. Mantero hinterfragt ständig, was sie gerade macht, warum sie es gerade tut und gibt diese Fragen an ihr Publikum weiter. Teil des Gruppenabends ist eine Filmcollage von Robert Rauschenberg.
DO 10. & FR 11. Juli
21.00/Metropolis

Elevator Repair Service

(New York)
"Cab Legs"
Elevator Repair Service: Hi-Tech Audio, Lo-Tech Set, modulare Struktur, Bildertheater, Slapstick, Tanzeinlagen des indischen Popkinos, Cartoons wie von Max Fleischer, eigenartige historische Anlässe und Charaktere, reale Angst, vorgefundener Text, Tanz, Müll. Nicht nur eine Performance sondern ein Forschungsprozeß, vielleicht früher gespielte Fassungen des Projekts, alles an einem einzigen Abends. Elevator Repair Services Tagesverfassung ist rätselhaft, eingenartig und radikal komisch.
SO 13. & MO 14. Juli
21.00/Metropolis

John Jasperse

(New York)
"Excessories"
John Jasperse's Bilder von Liebe und Sex sind von entwaffnender Offenheit und provokativer Unverschämtheit. Sein Blick auf die Praxis des Sexus und des Sado-Masochismus ist spöttisch, skurril, zynisch. Excess und Assecoires, Ausschweifung und Zubehör, bestimmen den Tanz der sechs Darsteller. Excessories ist eine ironisch-groteske Suche nach dem Extremen, dem Exzeß und allem, was dazugehört. Die bestechende Form der Produktion brachte Jasperse die wichtigsten Tanzpreise der Jahre 96 und 97 ein.
MI 16. & DO 17. Juli
21.00/Metropolis
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