PRODUKTIONEN IM STADTKINO

Michael Laub / Remote Control

(Amsterdam/New York)
"Planet Lulu"
Femme fatale Lulu 1997: die Lust und die Tragik der 90er Jahre – Schein und Sein, Illusion und Selbstzerstörung, der ewige Mythos von Sex&Crime. Frank Wedekinds Skandalstück der Jahrhundertwende dient als Vorlage eines Meisterstücks von Michael Laub, einem der wichtigsten europäischen Regisseure. Remote Control = 13 vitale Darsteller aus der halben Welt: Tanz, Kabarett, Melodram, Realfiction, Groteske - fünf erotisierende Lulus, Winners and Loosers.
Design: MARINA ABRAMOVIC, eine Schlüsselfigur der heutigen Bildenden Kunst
Musik: LARRY STEINBACHEK, britischer Komponist und Gründer von BRONSKI BEAT.

Nach der Premiere am 3. Juli: Eröffnungsfest

DO 3. & FR 4. Juli
21.00/Stadtkino

Alain Platel/Arne Sierens/Victoria

(Gent)
"Bernadetje"
Nach dem durchschlagenden Erfolg von "MOEDER & KIND" erzählt Victoria uns eine neue Geschichte: Die kleine Bernadette: aus Lourdes? – Ja, aber diesmal in Las Vegas, im Lunapark, beim Autodrom. Eine Bühne voll mit Scootern, einem sympathischen Haufen von Randfiguren: Jugendliche auf Beziehungssuche, aufgebrachte Eltern, kleine Gangster, entwurzelte Immigranten, Lokalmatadore in Showposen, rasend tanzende Autos. Platel & Sierens zeigen authentische Welten mit großer Sympathie für deren Eigenart: eine Geschichte zwischen berührendem Realismus und stilisierter Absurdität. Ein Tanz- und Musiktheater in atemberaubendem Tempo.
VICTORIA ist Kulturbotschafter von Flandern.
SO 6. & MO 4. Juli
21.00/Stadtkino

Jonathan Burrows Group

(London)
"The Stop Quartet & Quintet"
Jonathan Burrows - ein neuer Star am Tanzhimmel. "Er hat den Tanz neu für sich erfunden" schrieb die Financial Times über seine komplexen und bestechend flüssigen Tanzkontinuen, die ein Publikum in ganz Europa in Erstaunen und Spannung versetzt haben: konsequent durchdacht, präzise und virtuos ausgeführt. Ursache und Wirkung der Tanzsprache finden sich in formaler Obsession, in der Spannung physischer Instabilität. "The Stop Quartet" ist ein mysteriöses Ritual, knapp, prägnant und kompliziert zugleich, eine Art futuristische Perfektion ähnlich der Struktur einer Computergrafik, in überzeugender Einheit von Ton, Licht, Bewegung in Zeit und Raum. Mit Unterstützung des BRITISH COUNCIL.
MI 9. & DO 10. Juli
21.00/Stadtkino

P.J. Harvey/John Parish / Mark Bruce Dance Company

(London)
"Dance Hall at Louse Point"
P.J. Harvey, John Parish & Band teilen sich die Bühne mit der Company des jungen, englischen Choreographen Mark Bruce: fünf Musiker, fünf Tänzer. Polly Jean Harvey, die unvergleichliche Sängerin, der Rockstar, als charismatischer Mittelpunkt zwischen Rockriffs und fragilem Modern Dance. In einem organischen Prozeß wurden Musik und Tanz gemeinsam entwickelt, eine verbindende emotionale Energie gefunden. Das überraschende Ergebnis ist weit mehr als eine Rockshow oder ein Tanzabend.
SA 12. & SO 13. Juli
21.00/Stadtkino

Compagnie Michèle Anne de Mey

(Brüssel)
"Katamenia"
Michèle Anne de Mey, Mitbegründerin von Rosas, steht für Originalität, Frische und einfache Eleganz in ihrer formal strengen und sehr auf Intuition vertrauenden Tanzsprache. Virtuosität hat in ihren Choreographien etwas Spielerisches, Präzision wirkt leicht und selbstverständlich. Ihren Weg zu Innenschau und choreographischer Inspiration begleitet diesmal Franz Schubert. Melancholie und Tragik seines Quartetts "Der Tod und das Mädchen" und die Lebendigkeit und Daseinsfreude der jungen Frauen der Companie verbinden sich zu einer stimmigen, hochkünstlerischen Transformation von Gefühlen.
DI 15. & DO 16. Juli
21.00/Stadtkino
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